Welt-Sicht

Als unabhängige Organisation vermitteln wir Einsatzplätze für Freiwillige (Volunteers) in echten Hilfsprojekten weltweit, fernab der ausgetretenen Pfade. Dabei arbeiten wir mit gemeinnützigen Partnerorganisationen zusammen, die zur Bewältigung ihrer Aufgaben in ihren Projekten dringend Unterstützung von Freiwilligen benötigen.

Wir vermitteln Einsatzplätze im Bereich der flexiblen Freiwilligenarbeit (ab 2 Wochen – 12 Monate, ungefördert) weltweit als auch solche im Bereich der staatlich geförderten Freiwilligendienste (weltwärts, IJFD: i.d.R. für mindestens 12 Monate. Einsatzort:  weltweit, Partnerorganisation: Hope for Life-Stiftung)

“weltwärts”-Freiwillige erhalten wohl die umfangreichste Förderung. Es gibt eine Vielzahl von Entsendeorganisationen, die Projekte in Entwicklungsländern auf der ganzen Welt anbieten. weltwärts fördert bis zu 75% der gesamten Kosten, die für den Freiwilligendienst anfallen. Unser Projektpartner Hope for Life ist anerkannter Träger des Programms. Das BMZ fördert unsere anerkannten Einsatzstellen mit 75% der anfallenden Kosten. 25% der Kosten müssen von Hope for Life getragen werden. Die Freiwilligen werden gebeten, das Programm durch den Aufbau eines Förderkreises zu unterstützen.

Die Entstehunsgeschichte

Um die Jahrtausendwende reiste Thomas Albrecht, der Gründer von Welt-Sicht, als Backpacker durch Südostasien. Bei seiner Reise sind ihm die vielen Straßenkinder aufgefallen, die vor allem in den Großstädten bettelten und unter Brücken und baufälligen Gebäuden übernachteten. Bei einem Visa-Run in Thailand lernte Thomas dann einen Thailänder kennen, der sich selbstlos für die Straßenkinder einsetzte. Dieser gab den Kindern die Möglichkeit bei sich zu Hause zu duschen und unterrichtete sie im Lesen und Schreiben.

Dieses Engagement hat Thomas außerordentlich beeindruckt. Zurück in Deutschland begann er, Spenden für die Kinder zu sammeln und beschloss, während seines nächsten Urlaubes selbst für 4 Wochen einen Freiwilligendienst in Thailand zu leisten.

Die Erlebnisse während seines Freiwilligendienstes prägten Thomas sehr und veränderten sein Leben. Er gründete den Entwicklungshilfeverein „Hope for Life e.V.“ und später eine thailändische Stiftung, die sich um in Not geratene Bergvölker in Thailand kümmert. Im Zuge dessen baute Thomas mehrere Kinderheime für Straßenkinder und missbrauchte Mädchen in Thailand und Burma auf und konzentrierte sich vor allem auf die Bildung und Ausbildung der Kinder.

Warum wurde Welt-Sicht gegründet?

Der erste Freiwilligendienst von Thomas Albrecht hat sein Leben stark zum Positiven verändert. Er lernte sehr viel über sich selbst und andere Menschen kennen. Er tauchte tief in die Kultur der Bergvölker ein und es öffneten sich dadurch Türen, die ansonsten wohl für immer verschlossen geblieben wären.

Um diese Erfahrung auch anderen möglich zu machen, entstand seine Idee, in Deutschland eine Organisation zu gründen, die Menschen miteinander verbindet: solche, die helfen wollen mit denen, die Hilfe brauchen. Welt-Sicht vermittelt seitdem auf diese Weise Freiwillige in Hilfsprojekte im Ausland weltweit.

Es ist das Ziel von Welt-Sicht, unseren Bewerbern das einmalige Erlebnis eines Freiwilligendienstes im Ausland zu ermöglichen und dabei aktive Hilfe für unsere gemeinnützigen Projekte zu übernehmen. Dabei achten wir aber darauf, dass unsere Freiwilligen keinem unnötigen Risiko ausgesetzt werden. Die Freiwilligen können sich auf unser bewährtes System verlassen und sich deshalb ganz auf ihren Freiwilligendienst konzentrieren.

source: http://www.welt-sicht.org

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