Kakuum Nationalpark & Straußenfarm

Ein weiteres Wochenende ist vergangen und ich habe ganz schön was erlebt! Jonas (mein belgischer Gastbruder für 2 Monate), Lorena und ich sind am Freitag nach Cape Coast gefahren und haben uns am Samstag erstmal schön am Strand entspannt! 😊
Anschließend haben wir uns gegen 16 Uhr auf den Weg in den Kakuum Nationalpark gemacht, der wohl bekannteste in ganz Ghana ist (aufgrund der riesigen Hängebrücken über dem Regenwald)! Schon im Trotro haben wir unseren Guide getroffen, der uns dann direkt mitgenommen hat, denn wir wollten die Nacht in einem Baumhaus mitten im Regenwald verbringen. Dafür haben wir noch drei Volunteers aus der Volta Region eingesammelt, die auf den Guide gewartet hatten und sind dann alle zusammen losgelaufen. Es wurde sehr schnell dunkel, weshalb wir unsere Taschenlampen rausgekramt haben, um unseren Weg wenigstens ein bisschen zu erhellen. Erst ging es einen kleinen Berg hinauf und später dann mitten durch den Dschungel… Dabei fanden wir 3 fette Tausendfüßler mitten auf dem Weg und konnten schon da den Geräuschen in der Nacht lauschen. Es war echt faszinierend, dass man durch die Dunkelheit so viel aufmerksamer war, als bei Tage, jedes Bäumerascheln fiel uns auf und wir mussten uns wirklich sehr konzentrieren, nicht irgendwo auszurutschen! Nach einer Stunde Fußmarsch hatten wir dann unsere Herberge erreicht :

Das Baumhaus war wirklich sehr schlicht und einfach und auch ein bisschen wackelig, wie wir beim Aufstieg bemerkten. Oben angekommen, musste unser Guide erstmal alles trocken wischen, damit wir die Matratzen auf den Boden legen konnten, die verständlicherweise auch alle klamm waren… wir waren ja schließlich im Regenwald. Jeder suchte sich ein Mückennetz aus, platzierte die dünne Matratze darunter und dann legten wir uns auch schon hin, spielten noch etwas und schliefen gegen 8 Uhr ein, denn am nächsten Morgen sollte es schon um 5 Uhr losgehen zu der Morgentour.
Die Sonne geht hier immer so gegen 5:30-6:00 am auf, sodass wir in der Dunkelheit losgelaufen sind und dann in der Morgendämmerung den Dschungel “von unten” bewundern konnten. Unser Guide zeigte uns verschiedene Bäume und erzählte spannende Geschichten dazu, außerdem führte er uns auch zum größten Baum im Kakuum (Onyina) und das faszinierendste waren die riesigen, länglichen, blattartigen Wurzeln!

Danach ging es dann zum allerbesten Teil dieser Wanderung- dem Canope Walk! Da wir so früh waren, lag ein Teil der riesigen Hängebrücken noch im Nebel und schaffte eine zauberhafte, romantische Atmosphäre! Wir konnten uns sehr viel Zeit nehmen und da wir nur zu sechst waren, hatten wir die Hängebrücken auch komplett für uns alleine! Es war einfach unglaublich schön!

Gegen 8 Uhr hatten wir dann alles geschafft und machten uns langsam auf den Rückweg. Als nächstes fuhren wir dann nämlich zu der Straußenfarm, von der ich in meinem Reiseführer gelesen hatte. Allerdings verpassten wir eine Abzweigung und landeten so in dem Hans Cottage, der Krokodilfarm, in der wir ja schon einmal waren, und tranken dort erstmal einen frischen Orangensaft zur Stärkung. Anschließend fanden wir dann auch die Straußenfarm und durften für 10 Cedi Eintritt die Straußen sogar füttern! Riesige und sehr beeindruckende Tiere! 🙂 Und sehr lecker dazu 😀

Ein sehr tolles Wochenende und das übernachten im Baumhaus war alles andere als komfortabel, würde ich aber trotzdem Abenteurern jederzeit weiterempfehlen, da es sich wirklich gelohnt hat!
Bis bald
Eure Kira ❤️

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